40 Jahre Aktion „Nadelnder Tannenbaum“

Einsammeln der Bäume

Einsammeln der Bäume - 22 weitere Bilder gibt's in unserem Foto-Album

Der CVJM Kirchlengern konnte am 8. Januar 2011 seine 40. Sammlung ausgedienter Weihnachtsbäume durchführen. Alle sind ihrem Herrn und Heiland Jesus Christus sehr dankbar, dass es in dieser langen Zeit niemals zu Verletzungen und auch nur sehr selten zu geringen Sachschäden kam. Auch ist zu danken, dass in all den Jahren immer genüngend Helfer und vor allem auch Trecker zur Verfügung standen. Wurden im Anfangsjahr 1972 nur 5 Trecker benötigt, so sind aufgrund der gewachsenen Gemeinde seit ein paar Jahren schon 8 Fahrzeuge erforderlich, um das gesamte Gebiet an einem Tag zu erfassen.

Bei trockenem Wetter sammelten insgesamt ca. 60 Helfer Spenden in Höhe von 4.127,72 EUR ein, die wieder für die Weltdienstarbeit des CVJM bestimmt sind.
Unter Weltdienstarbeit versteht der CVJM die gegenseitige Unterstützung aller CVJM auf der Welt. So besteht die Hilfeleistung der CVJM in den Industrieländern i. d. R. aus finanziellen Spenden an Vereine in sog. Entwicklungsländern. Aber auch von den CVJM in diesen Ländern kommen fruchtbare Impulse für die Arbeit hier. Nicht zu vergessen ist die gegenseitige Fürbitte.

Der Erlös der diesjährigen Sammlung fließt zu 50 % dem Projekt „Driving Doctor“ in Sierra Leone zu. Hier unterstützt der CVJM-Kreisverband Bünde die Gesundheitsversorgung vor allem in den abgelegenen Dörfern durch einen Arzt und eine Hebamme, die für die Versorgung Schwangerer und die Gesundheitsvorsorge im allgemeinen zuständig sind. Als einen deutlichen Erfolg läßt sich verzeichnen, dass es seit bestehen des „Driving Doctor“ bei den behandelten Schwangeren weder zu Totgeburten noch zu Toten im Wochenbett gekommen ist. Weiteres kann nachgelesen werden unter www.driving-ymca-doctor.org.

Die andere Hälfte ist für die CVJM-Arbeit in Ghana bestimmt. Hier sind die CVJM sehr aktiv in dem Betreiben von Kindertagesstätten, Berufsausbildung und Aufklärungsarbeit bzgl. AIDS. All das paßt gut zusammen. Durch die Ausbreitung von AIDS gibt es mittlerweile viele Halb- und Vollwaisen, die oftmals von ihren Großeltern oder anderen Verwandten erzogen werden (müssen). Hier bieten Kindertagesstätten eine große Unterstützung. In diesen wird außerdem eine gute Basis für die spätere Bildung der Kinder gelegt, so dass ihnen die Schule um einiges leichter fallen wird. Das Erlernen eines Berufes wie z. B. Maurer, Schreiner, Schneider(in) oder auch Landwirt hilft, später ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, um damit eine Familie ernähren zu können. Und die Aufklärungsprogramme bezüglich AIDS helfen natürlich, dass Familien nicht von dieser Krankheit gezeichnet werden. Diese vielfältige CVJM-Arbeit ist stets durchflochten von der Verkündigung christlichen Glaubens.

Bilder vom Einsammeln der Tannenbäume