Andachten

Wie von Gott reden ? ( Andacht für November )

Wie von Gott reden?                                               Augustinus und das Kind am Meer, S. 181

Wir haben einen Hund: Sally. Gut sieben Kilo, weißes Fell, bräunliche Ohren. Reagiert auf das Knistern von Bäckertüten, bellt, wenn es klingelt, ist oft ängstlich. Kuschelt gern, hört gelegentlich auf Anweisungen. Hauptinteresse: Fressen. Weiterlesen

Alles Liebe oder was? (Oktober)

„Peter, aufstehen!“, ruft die Mutter, „gleich ist Kirche!“ – Peter: „Ich will nicht! Erstens sind die Gottesdienste voll öde, und zweitens kann ich die Leute da nicht leiden!“ Darauf die Mutter: „Und Du gehst DOCH! Erstens ist es gleich schon halb 10, und zweitens bist Du der Pastor!“ (weiterlesen…)

Der Segen hinter dem Fluch (September)

Heilung! – Was für ein schönes Wort! Heilung des Körpers, Heilung der Seele, Heilung einer Beziehung, Heilung eines Schmerzes. Heilung! – Was für eine Sehnsucht! Vielleicht ist das jetzt der Augenblick, danach in Ihrem Herzen zu spüren:  „Welche Heilung ersehne ich?“ Oder auch: „Welche Heilung ersehne ich NICHT, weil ich das nicht zu hoffen wage?“ (weiterlesen…)

Wenn einer eine Reise tut… (August)

… dann passt das schon mal gut zu unserem heutigen Bibeltext. Allerdings ist es dort nicht einer, es sind mehrer. Und im Mittelpunkt zwei: Paulus und Barnabas. Ich möchte mit Ihnen einen Blick werfen auf die „erste Missionsreise“ von Paulus. Sie umfasst in der Apostelgeschichte die Kapitel 13 und 14. Aber ich will uns nur ein paar Stellen herausgreifen, an denen auf dieser Reise ein Abschnitt endet oder ein neuer beginnt. (weiterlesen…)

Ein Bund für’s Leben (?) (Juli)

Jetzt würde ich gern mal in Ihren Kopf gucken, was das Stichwort „Bund für’s Leben“ in Ihnen auslöst. Oder eher noch ins Herz gucken. Es könnte Traurigkeit drin sein. Oder Wut. Oder Zynismus. Unerfüllte Wünsche, enttäuschte Hoffnungen. Tja, der Bund für’s Leben – Anpruch und Wirklichkeit: Die Scheidungsrate liegt bei um die 40%. Sie und ich wissen, dass die verbleibenden 60% auch nicht immer einen Bund repräsentieren, der mit – gutem – Leben gefüllt ist. (weiterlesen…)

Immer ein Platz für mich (Juni)

Den Impuls zu dieser „Himmelfahrts“-Andacht habe ich bekommen, als ich buchstäblich meinen Blick erhoben habe. Als ich nicht mehr nur gesehen habe, was mir vor den Fingern und vor den Füßen liegt. (weiterlesen…)

Wann fällt der Groschen? (Mai)

Ostern – dass Christus auferstanden ist, das ist das eine. Das andere ist: Dass bei seinen Jüngerinnen und Jüngern dann auch der Groschen fällt, dass das ankommt im Kopf, im Herzen, in den Beinen, in den Händen und auf den Lippen. Mein Thema heute: Wann fällt der Groschen, was diese zwei Wörtchen angeht: „Jesus lebt!“? (weiterlesen…)

„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (April)

Ein Hügel, „Golgatha“, draußen vor der Stadt. Drei Menschen sterben. Kein friedliches „Einschlafen“, keine schmerzlindernden Medikamente, keine segnende Hand. Nackt und blutend, der Schmerz, gaffende Blicke, Spott. In dieser Kör­per­haltung können die Verurteilten kaum noch viel länger atmen. (weiterlesen…)

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (März)

Worte am Kreuz. Was sagt denn einer, der gequält, gefoltert, festgenagelt, verspottet wird? Sie können das wahrscheinlich nicht wissen, Sie haben das – jedenfalls so – noch nicht erlebt. Aber vielleicht haben Sie Erfahrungen gemacht, die in diese Richtung gehen: körperliche Qualen, Seelenschmerzen, verlassen sein (oder sich verlassen fühlen), verspottet werden, den Tod vor Augen. Was haben Sie da gesagt? Oder: Was hätten Sie gesagt? (weiterlesen…)

Wie mit Herodes umgehen? (Februar)

Herodes ist eine richtig negative Figur in der Bibel. Der mit dem Beinamen – „der Große“. Der mit dem Kindermord, von dem uns das Matthäus-Evangelium berich­tet. Diese Aktion gegen Jungen unter 2 Jahren wird uns in anderen Quellen nicht berichtet. Dafür aber diverse Morde oder tödlich endende Gerichtsverfahren gegen mehrere seiner Frauen und gegen eigene Söhne. Auch plante Herodes, führende jüdische Männer nach seinem Tod ermorden zu lassen. Der Grund: Die Leute sollten am Tag seines Begräbnisses weinen. Dieser Plan konnte verei­telt werden. Jedenfalls: Ein Menschenleben war dem Herodes nicht viel wert. (weiterlesen…)

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück!“ (Januar)

Die „Jahreslosung“ für 2014. Ein Motto, das Sie ein Jahr lang begleiten soll. Zum neuen Jahr bietet sich gerade DIESES Motto besonders an, schließlich handelt es vom Glück. Und das ist es doch, was Sie sich für das neue Jahr wünschen, oder? (weiterlesen…)

Ältere Andachten

Buchtipp: Dirk Klute – Wovon die Seele zehrt

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sagt Jesus. Der Körper kann satt sein, für das Materielle kann gesorgt sein und trotzdem hat die Seele Hunger. Sie braucht mehr und sie braucht andere Kost. Was für alle Menschen gilt, merken diejenigen besonders deutlich, die eine Zeit der Krise durchmachen. Die aus der Bahn geraten sind. Erschöpft, orientierungslos, allein, müde. Nach Hilfe rufend oder sprachlos geworden.
Dirk Klute ist Pfarrer an zwei Kliniken sowie einer Klinik für psychisch-kranke Straftäter. Es ist sein täglich Brot, zusammen mit anderen hungrigen Menschen nach Speise für die Seelen zu suchen  in Begegnungen und Gesprächen, in Andachten und Gottesdiensten. Die Seelenspeise muss er nicht machen. Er findet sie in der Bibel. Er bereitet sie nur noch etwas zu und würzt sie.
(224 Seiten, Luther-Verlag 2008, ISBN-13: 978-3785805633)

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Blogtipp: Dirk Klute – Wovon die Seele zehrt

Im Blog von Dirk Klute gibt es jede Woche eine neue Andacht.

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